Im Januar hatte ich die Möglichkeit Oryanne und Raphael bei ihrer Einladungskarte zu unterstützen und das war ein sehr schönes Projekt. Die beiden wünschten sich eine Karte mit "handmade" Charakter und fanden – beide sehr an Typographie interessiert – das Fehlen von Hochzeitsgrafiken in meiner Klischee-Ansammlung alles andere als tragisch. Im Gegenteil. Und ich find es super. Die beiden sind Franzosen und leben in Berlin, heiraten aber in: Paris. Oh la la. So schön! Merci beaucoup et bon marriage!!!
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It was a pleasure to me printing these wedding cards for a lovely french couple. Oryanne and Raphael wanted a handmade card for their special day, so we met in my studio to arrange their individual layout. They both are interested in typography, so the lack of wedding blocks in my collection wasn't a big problem. I am really happy with the design and the typeface they chose for the "Ja". It is an old typeface from 1927, used for advertising. They both live in Berlin, but will get married in Paris. C'est merveilleux, n'est-ce pas? Bon marriage!
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Freitags ist ja immer ehrenWort-Tag. Schon seit Wochen finde ich keine Zeit mehr zum mitmachen, aber heute habe ich meine Mittagspause geopfert. Eigentlich wollte ich es in Linol schnitzen, aber das hätte zu lange gedauert. Daher mußte Origami Papier herhalten. Das graue Ding ist übrigens 'ne Diskette.
Ja, und das ehrenWort der Woche ist lautet: Vergessenes. Na, wie oft macht ihr eine Datensicherung? Eben drum hängt's bei mir nun an der Wand :-) Alle Infos und Beiträge zum ehrenWort gibt es hier
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It is Friday and the deadline for this week's ehrenWort, which is "forgotten". See what ehrenWort is all about and what the others have done here
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Gestern hatte ich Besuch von MotorFM im Atelier. Die sehr nette {und mit mir extrem geduldige} Miki Sic hat aus meinen halbgaren Sätzen einen sehr schönen Beitrag geschnitten. Er läuft gegen 9.45 Uhr auf MotorFM und er ist auch online anzuhören. Für euch! Außerhalb Berlins! Zeit für mich mal richtig Hallo und Danke zu sagen. H A L L O !!! Ihr da, auf der anderen Seite des Computers. Vielen Dank für eure Besuche. Und die Kommentare! Euch ein tolles Wochenende.
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A lovely person from a local radio visited me yesterday. I was so nervous that I spoke just a few clear sentences... but she was really patient with me and did a nice report. So if you want to listen to it it will be at 9.45 h on MotorFM or you just click here, it is online as well. And I think now is a good time for me to say HI to you right there on the other side of the computer. Thank you for visiting me so often and thanks for your comments! Wish you a sunny weekend!
Diese Woche wurde wieder kräftig gedruckt. Daher gab es gestern etwas Öl für das Maschinchen, da es bei schwarzer Druckfarbe immer anfängt zu quietschen. Und am Wochenende geht es wieder auf den Markt zu Sideseeing im Meistersaal, in der Köthener Str. 38, nahe Potsdamer Platz.
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I printed a lot this week, so I gave her some oil. She started squeaking again but just with black ink. Mysterious. If you are around, meet me at Sideseeing on sunday.
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"Ich kann Ihnen die ja mal kurz anstellen" war der häufigste Satz, den ich im Museum für Druckkunst Leipzig gehört habe. Etwas ungläubig muß ich wohl geguckt haben. Da steht der Mitarbeiter vor seinen historischen Maschinen in einer Halle ähnlich der Größe eines Basketballfeldes und drückt ein paar Knöpfe. Ich stehe vor einer Reihe Heidelberger Tiegel und einer davon wird gleich schnaufen und stampfen. Ich bin gespannt. Ich habe zwar schon mehrmals Heidelberger in Aktion gesehen, aber so nah ran konnte ich noch nie. Dann gehts los, die Sauger saugen, die Walzen rollen und von Zauberhand bewegt sich das Papier von einem Stapel zum anderen. Ich bin geplättet. Der Mitarbeiter drückt ein paar Knöpfe und das letzte Papier gleitet vom Stapel. Toll. Dann erklärt er den Unterschied zwischen Tiegel und Zylinderpresse. Mal sehen, ob ich das noch richtig wiedergeben kann: Bei einer Tiegelpresse ist das Prinzip Fläche gegen Fläche. Das Papier wird gegen die Satzform gedrückt. Es ist also nötig an allen Seiten einen gleichmäßigen Druck zu erzeugen um einen guten Abdruck zu bekommen. Bei einer Zylinderpresse wir nur dort Druck ausgeübt, wo der Zylinder das Papier an die Satzform presst. Ähnlich einer Radierpresse.
Um seine Wort zu untermalen, zeigt der Mitarbeiter auf ein Ungetüm gegenüber. "Das ist eine Zylinderdruckpresse", meint er und: "Ich kann Ihnen die ja mal kurz anstellen". Hier sind allerdings ein paar mehr Knöpfe zu drücken. Diese Presse ist so komplex, dass ich sie Euch nicht beschreiben kann. Überall Bänder, die den Druckbogen transportieren, bis er zu einer Walze gelangt, die ihn eine Etage höher transportiert, wo er auf Bändern weitertransportiert wird. Krass. Das war auch nicht die letzte Presse, die extra angestellt wurde. Außerdem wurde die Linotype Zeilensetzmaschine gezeigt, die ganze Zeilen setzt und gießt. Kleinere Exemplare davon sollen sogar früher auf Kreuzfahrtschiffen in Kombination mit Heidelberger Tiegeln für individuelle Drucksachen gesorgt haben. In einer Schiffsdruckerei sozusagen; hoffentlich hatten die keinen Ärger mit purzelnden Lettern bei Seegang. Nach erfolgreicher Arbeit wurden die gesetzten Zeilen dann wieder eingeschmolzen und neue Lettern konnten gegossen werden. Ich habe mich kurz gefragt, ob es in dieser Zeit schon Tageszeitungen gab, die auf diese Weise gesetzt wurden ... was für eine Arbeit.
I visited the Museum of the Printing Arts Leipzig after the book fair. It is a wonderful museum, with a huge collection of historical printing presses and other machines. Most of them can be used for printing and the assistant showed them to us. He also explained the difference between platen and cylinder presses and the mechanism of each press he let print for us. There were also composing machines shown, which cast type in a row. I was really impressed to see all the presses working. Besides these huge presses they had a nice collection of platen presses. Some of them were set up with type for printing, so I did :) I also bought cool postcards and one letter. It was a really nice day.
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Außerdem hat mich der Leipziger Verlag Lubok begeistert. Er verlegt Bücher mit Originaldrucken von Linolschnitten unterschiedlicher Illustratoren und Künstler. Gedruckt wird auf einer Präsident-Schnellpresse von 1958. In Berlin sind ausgewählte Drucke gerade in der Galerie bongoût in der Torstrasse zu sehen.
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I was also flashed by a publisher from Leipzig called Lubok. They print books from linocuts made by various artisans. They use a big press from 1958 and currently have an exhibition in Berlin at gallery bongoût, if you are interested. Really nice work!


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Die Liste mit den Dingen, die ich schon längst mal ausprobieren wollte wächst und wächst. Je länger sie wird, desto frustrierter werde ich. Jenes, zu dem ich so große Lust hätte findet im momentanen "Arbeits"Alltag einfach keinen Platz. Daher steht diese Woche unter dem Motto: Alles was Spaß macht. Und so gehts los: Für 3D-Lettern gebe ich mein letztes Hemd. Skulpturen aus Ihnen zu bauen wäre ein schöner Zeitvertreib wenn es denn so einfach wäre, wie es immer aussieht. Seit dem Sommer habe ich die Bilder der letzten Semesterausstellung der UDK im Kopf. Und irgendwann stolperte ich bei swissmiss über einen Link zu dem Free-Font von Tobias Sommer: Punched Out Und die Mär von der Geschicht: Ach so einfach ist es nicht. So, dieser Punkt von der Liste wäre dann gestrichen.
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I have a list with things I ever wanted to do so badly. The longer the list gets, the more frustrated I am. There is no time to do crafty things during the normal busy weekdays. So I made the decision to do all things from the list this week and get back to busy "print"-days next week. Here we go:
I love 3D-Letters. I saw sculptures made of letters at the University of Arts in Berlin last summer. It spooks in my mind. Then I came across the free-font from Tobias Sommer Punched Out via swissmiss.
At the end ... – you see it. I decided to get back to the list and see what the other points are. This one is definitely delisted.
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Nein, ich ziehe nicht um. (Obwohl; Amsterdam war sehr verlockend.) Aber wenn jemand unter Euch aus Neumünster kommt, sollte er mal das Kaufhaus Holstenstrasse besuchen. Immer öfter geben Läden jungen Designern die Möglichkeit ihre Dinge zu verkaufen. In Berlin gibt es unterschiedliche Konzepte, von Regalmiete über Kommission bis hin zu Motto-Shops. Auch in anderen Städten entstehen immer mehr Läden, die individuelle Produkte kleinerer Labels verkaufen. Das ist großartig. Deshalb gibt es einen Schwung small caps nun auch im Kaufhaus Holstenstrasse. Und wie man sieht gibt es dort nicht nur Papierkram. Schön siehts da aus, oder? (So ein Buffetschrank möchte ich auch!)
Kaufhaus Holstenstrasse, Holstenstrasse 8, Neumuenster. -click-
Anfang des Jahres hatte ich mir selbst eine neue Schrift geschenkt; die Magnet. Mit ihren klobigen Serifen und den leicht schräggestellt Lettern versprüht sie soviel Charme, dass mich das gleich gefangen nahm. Ende Januar stieß ich beim Aufräumen dann auf des Hausherrns Comic-Sammlung, und Lucky Luke fiel mir in die Hände. Zack Peng, die Briefkarten Serie "Post aus dem Wilden Westen" war im Kopf quasi fertig gedruckt. Nun ist sie es auch in echt und Bosshoss wurde dabei laut aufgedreht. Hey ya!
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Next day we strolled around Haarlemerdijk and I stopped at drukkerij Typique


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Mit dem Zug von Berlin nach Amsterdam zu fahren ist sehr einfach, man steigt ein und viele Stunden später steigt man wieder aus. Irgendwann zwischendrin fragt man sich wegen der gigantischen Ansammlung an Fahrrädern vor den Bahnhöfen, ob man bereits schon in den Niederlanden ist. Goedendag!
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It's very comfortable to go by train from berlin to amsterdam. You hop on and after hours and hours you hop off and there you are. Goedendag!
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In amsterdam we found large bike paths, less traffic, relaxed people AND sun! Yay. I miss all that in berlin. We had fun to wander along canal houses, nice shops and lovely cafes.
Typisch touristisches haben wir eigentlich nicht gemacht. Okay, wir haben holländisches Pfannkuchen gegessen, und unsere Leihfarräder haben uns 10 Meter gegen den Wind als Touristen geoutet. Ach ja und eine Grachtenfahrt mußte sein. Und den "I am amsterdam" Schriftzug habe ich gleich zweimal besucht. Und "Krähen über Weizenfeld" im Van Gogh Museum angeschaut. Und die übrigen Dinge waren:
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We haven't done all the touristic "must-do" okay, I admit we ate original amsterdam pancakes. And we rent bikes, that displayed we are tourists. Of course we did a canal cruise and I visited the letters "I am amsterdam" twice. And to saw the paintings of van Gogh was essential to me. All the other things were:
De 9 straatjes / Cortina Paper / Haarlemmerdijk and Haarlemmerstraat / MacBike / De Jordaan / shopped Hagelslag / de taart van mijn tante / bought interior magazines ;)
Zufällig fuhren wir an zwei Druckereien vorbei, in der einen standen gleich zwei Adanas (unter anderem) Natürlich mußte ich dort reingehen und einen Plausch mit dem Drucker halten. Dazu morgen mehr.
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We visited two printshops by accident. Of course I talked to the printer, he had two Adanas (and two bigger presses) I tell you tomorrow.
Am Sonntag war ich zum ersten Mal bei Sideseeing dabei. Im Heimathafen Neukölln (ein altes Berliner Theater mit tollem Saal) luden die Veranstalter ca. 1200 Besucher zum shoppen, quatschen und mitmachen ein. Eine sehr schöne Location! Ich habe mal wieder nette Leute getroffen, interessante Gespräche geführt, gute Tipps bekommen und die Marktatmosphäre rundherum genossen.
Meine Adana hat nach diesen letzten vier sehr druckfarbigen Wochen ein kleines Päuschen verdient und auch ich werde diese Woche keinen Fuß ins Atelier setzen. Die neuen Karten, Bücher und Heftchen gibt es ab dem 10. März in meinem Online-Shop (und nicht nur da, aber psst)!
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This sunday I took part at "Sideseeing". This is a market for independent designers, who craft or produce very small editions. This time it took place at "Heimathafen Neukoelln", an old theater in Berlin full of atmosphere, historical and very charming. It was a successful event, I met nice people, had nice visitors and enjoyed the market. It's always cool to be with other crafters, who believe in their work and have fun with it.
After these weeks full of printing, printing and printing, my Adana will have a little break to rest and recover. Me too, I am ready for a holiday. I'll start selling my new products online at 10th of March. As etsy will launch a europe platform as well, I'll open a shop there. See you then!
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